Leistungen

Stationäre Operationen, neue Gelenke für Hüfte und Knie.

Hüft- und Knieprothesen, geplant in Großwallstadt, operiert in unserer Partnerklinik in Wertheim, nachbetreut in unserer Praxis.

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Überblick

Wenn das Gelenk ersetzt werden muss.

Reichen Physiotherapie, Schmerzmedikation und andere konservative Maßnahmen bei fortgeschrittener Arthrose nicht mehr aus, kann ein künstliches Gelenk Beweglichkeit und Lebensqualität zurückbringen.

Hüft- und Knieprothesen setzen wir stationär in unserer Partnerklinik in Wertheim ein. Planung, Aufklärung und Nachsorge finden in unserer Praxis in Großwallstadt statt. Ihr Operateur bleibt von der ersten Beratung bis zur Nachbehandlung Ihr Ansprechpartner.

Welches Prothesenmodell und welches Verfahren zu Ihnen passen, besprechen wir vor der Operation individuell, abhängig von Alter, Aktivität und Knochenqualität. In der Sprechstunde zeigen wir Ihnen die verschiedenen Modelle.

Auf einen Blick

  • Hüft- und Knieendoprothetik
  • Operation in der Partnerklinik Wertheim
  • Digitale Planung am Röntgenbild
  • Reha und Nachsorge begleitet

Hüftgelenk

Arthrose der Hüfte und die Hüftprothese.

Die Hüftarthrose (Koxarthrose) ist ein fortschreitender Verschleiß des Gelenkknorpels. Typisch sind Schmerzen in Leiste und Hüfte, ein Anlaufschmerz und eine zunehmende Bewegungseinschränkung, die die Gehstrecke deutlich verkürzen kann. Reichen konservative Maßnahmen nicht mehr aus, ersetzt eine Hüfttotalendoprothese Hüftkopf und Gelenkpfanne.

Die Operation dauert im Normalfall 45 bis 60 Minuten und erfolgt in Vollnarkose oder Rückenmarksnarkose, mit einem möglichst kleinen Schnitt (minimalinvasiv). Gängige Zugangswege sind anterior (AMIS), anterolateral und posterior. Welcher für Sie sinnvoll ist, bespricht Ihr Operateur vorab mit Ihnen.

Bei den Prothesen unterscheidet man Kurzschaft-, Standard- und Langschaftprothesen, jeweils zementiert oder zementfrei. Die Pfanne wird meist im Pressfit-Verfahren eingesetzt, bei Bedarf verschraubt oder zementiert. Zum Einsatz kommen hochwertige, teils speziell beschichtete Metalllegierungen, hochvernetztes Polyethylen und Keramik, ausgelegt auf gutes Einwachsen und lange Haltbarkeit.

Hüftarthrose vor Einsatz einer zementierten Hüftprothese, Röntgenbild, MainOrtho

Vorher
Fortgeschrittene Hüftarthrose mit aufgebrauchtem Gelenkspalt.

Digitale Planung einer zementierten Hüftprothese am Röntgenbild, MainOrtho

Planung
Digitale Prothesenplanung am Röntgenbild: Größe, Sitz und Beinlänge werden vorab festgelegt.

Zementierte Hüftprothese nach der Operation, Röntgenbild, MainOrtho

Nachher
Ergebnis nach dem Einsatz der zementierten Hüftprothese.

Kniegelenk

Arthrose des Knies und die Knieprothese.

Die Kniearthrose (Gonarthrose) zeigt sich durch Belastungsschmerzen, Schwellungen, eingeschränkte Beweglichkeit und mitunter eine zunehmende Achsfehlstellung des Beins. Reichen konservative Therapien nicht mehr aus, ersetzen wir je nach Ausmaß des Verschleißes nur einen Teil des Gelenks (Schlittenprothese) oder alle Gelenkflächen (Oberflächenersatz).

Die Operation dauert im Normalfall 60 bis 90 Minuten, in Vollnarkose oder Rückenmarksnarkose. Über einen Schnitt vor der Kniescheibe wird nur wenig eigener Knochen entfernt, um die neue Oberfläche einzusetzen. Die Bandstrukturen bleiben meist erhalten. Bei Bandinsuffizienz können gekoppelte Modelle fehlende Stabilität ausgleichen.

Nach der Operation folgen frühfunktionelle Mobilisation, Physiotherapie und Lymphdrainage. Der Belastungsaufbau erfolgt schrittweise unter physiotherapeutischer Anleitung, in der Regel begleitet von einer Rehabilitationsmaßnahme. Design und Materialien der Prothesen sind auf eine lange Haltbarkeit ausgelegt.

Prothesenformen am Knie im Überblick:

  • Schlittenprothese (Teilgelenkersatz): ersetzt nur den verschlissenen Gelenkanteil, meist innen.
  • Oberflächenersatz (Totalendoprothese): ersetzt alle Gelenkflächen, Bandstrukturen bleiben meist erhalten.
  • Gekoppelte Modelle: gleichen fehlende Stabilität bei Bandinsuffizienz aus.
Kniearthrose vor Einsatz einer Knieprothese, Röntgenbild, MainOrtho

Vorher
Fortgeschrittene Kniearthrose mit deutlich verschmälertem Gelenkspalt.

Digitale Planung einer Knieprothese an der Ganzbeinaufnahme, MainOrtho

Planung
Digitale Prothesenplanung an der Ganzbeinaufnahme: Größe, Sitz und Beinachse werden vorab festgelegt.

Knieprothese nach der Operation, Röntgenbild, MainOrtho

Nachher
Ergebnis nach dem Einsatz der Knieprothese.

So gehen wir vor

In vier Phasen.

Schritt 1

Vorbereitung (3 bis 6 Wochen vor der OP)

Indikationsgespräch mit Aufklärung, digitale Prothesenplanung am Röntgenbild, Vorstellung bei Hausarzt und Narkosearzt, bei Bedarf weitere Röntgenaufnahmen und EKG.

Schritt 2

Stationärer Aufenthalt (etwa 3 bis 7 Tage)

Aufnahme am Vorabend oder am OP-Tag, Operation, danach Visiten, Krankengymnastik (beim Knie mit Bewegungsschiene), Lymphdrainage, Gehtraining und Treppensteigen. Frühmobilisierung bereits wenige Stunden nach der OP.

Schritt 3

Rehabilitation (etwa 3 Wochen)

Ambulant oder stationär, wird vom Krankenhaus beantragt, eine Wunschklinik kann angegeben werden. Übergang direkt aus der Klinik oder nach einigen Tagen zu Hause.

Schritt 4

Langzeitbetreuung

Kontrolltermin beim Operateur in unserer Praxis nach der Reha, Rezepte für Physiotherapie und Lymphdrainage bis sechs Monate nach der OP, durchgehend derselbe Ansprechpartner.

Häufig gefragt

Gut zu wissen.

Wie lange dauert die Operation?
Eine Hüftprothese etwa 45 bis 60 Minuten, eine Knieprothese etwa 60 bis 90 Minuten.
Welche Narkose wird eingesetzt?
Vollnarkose oder Rückenmarksnarkose. Das legen Sie gemeinsam mit dem Narkosearzt fest.
Wie lange bleibe ich im Krankenhaus?
In der Regel etwa 3 bis 7 Tage. Bereits wenige Stunden nach der OP beginnt die Frühmobilisierung.
Wo wird operiert?
In unserer Partnerklinik in Wertheim. Planung, Aufklärung und Nachsorge finden in unserer Praxis in Großwallstadt statt.
Zementiert oder zementfrei?
Das hängt von Alter, Aktivität und Knochenqualität ab und wird vor der Operation individuell mit Ihnen besprochen.
Wann bin ich wieder voll belastbar?
Der Belastungsaufbau erfolgt schrittweise unter physiotherapeutischer Anleitung, meist mit einer Reha. Die Vollbelastung ist in der Regel nach einigen Wochen möglich, der genaue Verlauf ist individuell.

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